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Arbeitsverweigerung

7:0. Lange Jahre eine Zahlenfolge, die bei den Fans des KSC für die Erinnerung an die erfolgreichsten Zeiten in der Vereinsgeschichte stand. UEFA-Pokal, die große Fußballbühne eben. Seit gestern dürfte eben diese Bedeutung auch Vereinsgeschichte sein. Stattdessen drängt sich nun die Erinnerung an das spektakuläre Ende der ersten Saison seit dem Wiederaufstieg in die Köpfe (nicht nur) der Anhänger.

Das Spiel in Hamburg kann man getrost als Desaster bezeichnen. Und zwar mit Ansage. Die kam bereits im Vorfeld von Ede Becker: “Da ist die Luft natürlich etwas raus” bekannte der Trainer vor dem Spiel auf der Homepage des Clubs, sein Ziel lautete gerade mal “die Rückrunde mit einem guten Spiel zu übertünchen”. Allein - “übertünchen” lassen sich vielleicht Schmierereien auf Wänden - fehlender Siegeswille und mangelnde Einstellung einer Fußballmannschaft führen mit brutaler Konsequenz zu den entsprechenden Ergebnissen.

“Keine Erklärung für diese Leistung” hatte Kapitän Mario Eggimann nach dem Spiel und wusste nichts besseres als sich “im Namen der Mannschaft bei den angereisten Fans zu entschuldigen”. Zuwenig für einen Führungsspieler der Mannschaft, die in den letzten Wochen kontinuierlich abgebaut und zurecht in der Rückrundentabelle auf einem Abstiegsplatz steht.

Ein Trainer, der vorab die Ausreden liefert, ein Kapitän, der sich angesichts wochenlanger, offensichtlicher Fehlentwicklungen in der Mannschaft sprachlos gibt - ein ganz schwaches Bild gibt der “beste Aufsteiger seit 10 Jahren” derzeit ab. Was die Fans seit langem wissen ist jetzt hoffentlich auch in den Köpfen der Mannschaft angekommen: bestehen kann der KSC in der kommenden Saison nur wenn wirklich alle am gleichen Strang ziehen, immer 120% Einsatz bringen, einfach ALLES geben.

[via: Blog C3]

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